Pfarrer Gerhard Haack zu Glaubensgeneration: Sekten haben im Süden wenig Chancen

Gerhard Haack ist Diplom-Pädagoge, Pfarrer und Synodalbeauftragter für Sekten und Weltanschauungsfragen des Kirchenkreises Duisburg. Für die am 10.02.2008 erschiene WAZ Ausgabe durfte auch er sich zu der so wörtlich „umstrittenen Evangeliumskirche Glaubensgeneration“ äußern, diese baut laut der WAZ  eine „Halle für multimedial gestaltete Gottesdienste“.

Der Pfarrer mahnt zur Ruhe und zeigt Kriterien auf, die einem Laien dabei helfen sollen eine Sekte zu erkennen. „Haack zählt auf: Sekten beanspruchen Exklusivität. Nur ihre Sonderlehre allein sei seligmachend. Es gibt eine strenge soziale Kontrolle und enge Bindung an die eigene Gemeinschaft. Kontakte zu Andersdenkenden sollen abgebrochen werden. Häufig werde außerdem eine Endzeitstimmung kreiert.“ 

Damit wird der Nagel auf den Kopf getroffen. Im Internet sind längst Berichte über die umstrittene Arbeit dieser „Glaubensgemeinschaft“ aufgetaucht. So sollen Taufen anderer Konfessionen nicht anerkannt werden, wurde man orthodox oder katholisch getauft, so muss man sich einer erneuten Taufe durch Alexander Epp unterziehen. Eine Endzeitstimmung wird in der Glaubensgeneration aufgebaut indem man sich in einem Kampf zwischen Gut und Böse, Weiß und Schwarz sieht. Drogen, Homosexualität und Masturbation werden Dämonen zugeschrieben und die Entstehung des Staates Israels als die Ankündigung des kommenden, himmlischen Gerichts gesehen. Kontrolliert wird in der Glaubensgeneration auf vielfältige Art und Weise. Die Kirchenleitung führt penibel Bücher, über das Leben der Mitglieder, dabei wird erfasst aus welcher Familie sie kommen, wo sie arbeiten, welche Vorlieben bestehen oder mit wem sich die Jugendlichen treffen. Freundschaften mit so genannten „Ungläubigen“ sollen gemieden werden, Aussteiger sind ebenfalls zu meiden.

Nur am Rande bezog sich der Pfarrer auf die angebliche Mitgliedschaft der Glaubensgeneration in der ACK. Der Webseite der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland ist jedenfalls nicht zu entnehmen, dass die Evangeliumskirche dort Mitglied sei. Die Gemeinschaft sieht sich selbst jedoch unter der Rechtweisung der BGG in Stuttgart stehen.

Nachdem der Bau eines Gebäudes an der Albert-Hahn Straße offenbar nicht mehr aufzuhalten ist, vertraut man nun auf die Vernunft und Nüchternheit der Duisburg-Süd Einwohner. „Die glauben eher an den MSV und Schalke 04.“, so der Sektenbeauftragte.

Kommentar: zu: Sekten haben im Süden wenig Chancen, WAZ Duisburg Süd, 10.02.2008, Von Andreas

 
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