Gabi Aschkenasi

Gabi Aschkenasi (hebräisch ‏גבי אשכנזי‎; * 28. Juli 1954 im Moschaw Chagor in der Scharonebene) ist ein israelischer General und seit dem 14. Februar 2007 der 19. Generalstabschef (Ramatkal) der Israelischen Streitkräfte.

1972 trat Aschkenasi seinen Wehrdienst bei der Golani-Brigade der israelischen Streitkräfte an und kämpfte im Jom-Kippur-Krieg an der Südfront. 1976 war er an der Operation Entebbe beteiligt und diente von 1978 bis 1979 als stellvertretender Bataillonskommandeur in der Golani-Brigade. Er wurde in dieser Zeit während der Operation Litani verwundet. Von 1979 bis 1980 absolvierte er den Barak Command and Staff Course und schloss diesen mit Auszeichnung ab. Danach übernahm er von 1980 bis 1982 das Kommando über ein Bataillon der Golani-Brigade und wurde 1981 zum Oberstleutnant befördert. Im ersten Libanonkrieg war Aschkenasi stellvertretender Kommandeur der Golani-Brigade und nahm mit seinen Truppen Beaufort, Nabatäa und Jebel Baruch ein. Von 1983 bis 1984 absolvierte er dann den Kommando- und Stabskurs der US Marineinfanterie. Danach wurde er 1984 als Operationsoffizier im Hauptquartier des Infanterie- und Fallschirmjägerkorps eingesetzt.

1984 wurde Aschkenasi dann zum Oberst befördert und übernahm bis 1987 das Kommando einer Regionalbrigade der Nordkommandos. 1987 übernahm er dann schließlich das Kommando seiner alten Einheit, der Golani-Brigade und diente ein Jahr später, 1988, als Operationsoffizier des Nordkommandos. 1990 wurde er zum Panzerkorps versetzt, in den Rang eines Brigadegenerals befördert und übernahm bis 1992 das Kommando einer Panzerdivision der Reserve des Nordkommandos. Von 1992 bis 1994 war er dann als Kommandeur der Verbindungseinheit zum Libanon eingesetzt und wechselte 1994 als Direktor für Operationen in den Generalstab. 1996 wurde er dann zum Aluf befördert und diente bis 1998 als assistierender Abteilungsleiter im Generalstab. Nach zwei Jahren auf diesem Posten übernahm er dann 1998 den Posten des Kommandierenden Generals der Nordkommandos, welchen er vier Jahre lang inne hatte. Danach übernahm er 2002 den Posten des stellvertretenden Generalstabschefs und trat 2005 schließlich in den Ruhestand, da Dan Chalutz ihm bei der Berufung zum Generalstabschef vorgezogen wurde; woraufhin Aschkenasi den Militärdienst quittierte.

Verteidigungsminister Amir Peretz überzeugte ihn schließlich im Sommer 2006 einen Posten in seinem Ministerium zu übernehmen, was er auch tat. Am 22. Januar 2007 verlautete aus dem Büro des israelischen Ministerpräsidenten Ehud Olmert, dass Aschkenasi Nachfolger von Dan Chalutz als Generalstabschef werden sollte.

Am 4. Februar 2007 berief ihn das israelische Kabinett einstimmig zum Generalstabschef. Dabei hat man sich gleich auf eine vierjährige Amtszeit verständigt und nicht, wie sonst üblich, auf eine dreijährige Amtszeit mit der Aussicht auf eine Verlängerung um ein Jahr. Am 14. Februar wurde Aschkenasi schließlich in den Rang eines Generalleutnant befördert und als Generalstabschef vereidigt.

 
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