Bob Dylan

Bob Dylan (* 24. Mai 1941 in Duluth, Minnesota, USA als Robert Allen Zimmerman) ist ein US-amerikanischer Dichter, Folk- und Rockmusiker. Bob Dylan singt, spielt Gitarre, Mundharmonika und Klavier und gilt als einer der einflussreichsten Musikschaffenden des 20. Jahrhunderts.

Er begann Ende der 1950er Jahre als Folkmusiker und wandte sich Mitte der 1960er Jahre der Rockmusik zu. Neben seiner Musik sind besonders seine Texte beachtenswert, die zu Beginn seines Schaffens von den Inhalten der Folkbewegung und einem seiner bekanntesten Vertretern, Woody Guthrie, später auch von symbolistischen Dichtern wie Arthur Rimbaud oder Dylan Thomas oder auch der Bibel beeinflusst sind. Sein Leben und Werk sind von zahlreichen Brüchen und Wendungen durchzogen, die von seinem Publikum auch kritisch betrachtet worden sind, welche aber tatsächlich oft eine erhebliche Quelle der Erneuerung seiner kreativen Inspiration und der modernen Musik darstellten.

Kindheit und Jugend

Bob Dylan wurde als erstes Kind des Ladenbesitzers Abraham 'Abe' Zimmerman und seiner Frau Beatrice 'Beatty' Stone in Duluth, einer Stadt im Mittleren Westen der USA, geboren. Seine Eltern waren Nachfahren russisch-jüdischer Immigranten, die 1905 aus Odessa in die USA übergesiedelt waren. Im Februar 1946 wurde sein jüngerer Bruder David Benjamin geboren. Zur gleichen Zeit erkrankte sein Vater an Polio und verlor seine Stellung als leitender Angestellter bei Standard Oil. Um der drohenden Verarmung zu entgehen, zogen die Zimmermans zu Verwandten nach Hibbing, wo Abe als Partner in den Elektrohandel seiner Brüder einstieg.

Bob Dylan hörte in seiner Jugend die Musik Hank Williams', Little Richards, Chuck Berrys und Buddy Holly. Er war auch schon früh an Literatur interessiert. So begeisterte er sich unter anderem für die Bücher John Steinbecks.

Von seinen Eltern wurde sein musikalisches Talent gefördert und unter der Anleitung eines Cousins lernte er zunächst Klavier spielen, bevor er zur akustischen und auch elektrischen Gitarre wechselte. Er spielte in dieser Zeit häufig Blues-Standards nach, die er im Radio hörte. Besonders beeindruckt war er auch von den ersten Stücken von Elvis Presley und brachte sich dessen Version von Blue Moon of Kentucky auf der Gitarre bei. Dieses Stück spielte er auch noch bis 1999 auf seinen Konzerten.

In der High School traf er Gleichgesinnte, die seinen Musikgeschmack teilten, und so war er schon bald Mitglied der a-cappella Band The Jokers, die vorwiegend auf Feiern auftrat. Aus ihr gingen später The Golden Chords hervor, deren Spielpan aus Cover-Versionen von Little-Richard-Stücken bestand. Mit ihr nahm Dylan an einem Talentwettbewerb in Duluth teil und war sehr enttäuscht, als der erste Preis an eine Gruppe von Pantomimen ging.

Zu dieser Zeit trat er noch unter dem Namen „Bobby Zimmerman“ auf. Da ihm seine Musik und die Auftritte immer wichtiger wurden, beschloss er, seinen Nachnamen durch einen Künstlernamen zu ersetzen. Seine Wahl fiel auf „Dylan“, eine Entscheidung, zu der er sich im Laufe seiner Karriere unterschiedlich geäußert hat. So will er sich nach der Figur des Matt Dillon aus der damals populären Fernsehserie Gunsmoke (in Deutschland: Rauchende Colts) benannt haben, aber um sich von ihr stärker abzusetzen, habe er den Namen mit veränderter Schreibweise übernommen. Eine bekanntere – und auch wahrscheinlichere – Möglichkeit ist aber, dass sich dieser Name an dem Anfang der 1950er Jahre unter Heranwachsenden sehr populären Dichter Dylan Thomas anlehnt. Er bewunderte den Dichter und besaß selber viele seiner Bücher.

Im Herbst 1959 verließ Bob Dylan nach eigenen Angaben die „Wildnis“ und schrieb sich für einen Kunststudiengang mit Hauptfach Musik an der University of Minnesota in St. Paul ein. Dort besuchte er zwar keinerlei Kurse, kam aber mit der Folkmusik von Pete Seeger, The Kingston Trio und Woody Guthrie in Berührung. Besonders Guthries Technik, einen Folk-Standard mit eigenen Texten und veränderter Phrasierung zu erneuern, faszinierte ihn. Später wandte er diese Technik selbst an. Seeger war als Ikone der Linken und musikalisch ein Vorbild für ihn.

In seiner Studienzeit reiste er mehrmals nach New York City und war sehr angetan von der Atmosphäre des Greenwich Village mit seinen Cafés, in denen regelmäßig „Open Mic“ (dt. Offenes Mikrofon)-Nächte stattfanden, bei denen jeder vor einem kleinen Publikum seine Stücke vortragen konnte.

Ende Dezember 1961 besuchte er seine Eltern und teilte ihnen mit, er wolle eine Karriere als Musiker einschlagen. Seine Eltern reagierten zunächst verärgert; sein Vater wollte ihn eigentlich in sein Geschäft einführen. Sie gaben Dylan schließlich ein Jahr, in dem er machen konnte, was er wollte. Sollte sich danach kein Erfolg einstellen, müsse er zurück in die Universität und „etwas Richtiges“ lernen.

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