Paul Leonard Newman

Paul Leonard Newman (* 26. Januar 1925 in Cleveland, Ohio) ist ein amerikanischer Schauspieler, Rennfahrer und Unternehmer. Er ist in zweiter Ehe verheiratet mit Joanne Woodward und hat fünf Töchter aus seinen beiden Ehen. Sein Sohn Scott starb 1978. Zwischen den 1950er und 1980er Jahren zählte Newman zu den populärsten Hollywood-Stars und spielte in vielen Filmklassikern die Hauptrolle.

Paul Newman wird 1925 in Shaker Heights (einem Vorort von Cleveland) in Ohio geboren. Sein Vater, zu dem er ein gespanntes Verhältnis hat, stirbt früh. Bereits als Kind sammelt er erste schauspielerische Erfahrungen in einem Clevelander Kindertheater. 1943 meldet er sich mit 18 Jahren und dem Wunsch Pilot zu werden, freiwillig bei der US Navy. Aber er ist auf Grund seiner Farbenblindheit nicht geeignet ein Flugzeug zu fliegen. Daraufhin verbringt er drei Jahre als Funker an Bord eines Torpedobombers im pazifischen Raum. Wieder in Amerika, lernt Newman 1947 die Schauspielerin Jacqueline Witte kennen, die er zwei Jahre später heiratet. Seinen Lebensunterhalt verdient sich das junge Paar mit einem ererbten Sportgeschäft.

Als Paul Newman 1949 sein Studium am Kenyon College abschließt, verkauft er kurz darauf seine Anteile an dem Geschäft und schreibt sich in New York an der Yale Drama School ein, um Schauspielunterricht zu nehmen. Nach nur einmaligem Vorsprechen wird er 1953 an Lee Strasbergs legendärem Actors Studio zugelassen. Er beginnt sein Studium in einer Klasse mit Eli Wallach, Rod Steiger, Julie Harris und Geraldine Page. Mit Jobs in Fernseh-Livesendungen und mit Engagements am Broadway verdient er sich seinen Lebensunterhalt. In dieser Zeit lernt er Joanne Woodward kennen, die wie er am Broadway als zweite Besetzung engagiert ist. Die erste Aufmerksamkeit erregt er mit seiner Rolle als Alan Seymour im Stück Picnic - es wird ein Erfolg und bringt ihm seinen ersten Filmvertrag bei der Warner Brothers Company in Hollywood ein.

1954 spielt er den griechischen Sklaven Wassili in der Produktion Der silberne Kelch - seine erste Filmrolle. Rückblickend bezeichnet Newman diese Rolle als Katastrophe. Die Kostümierung war ihm derart peinlich, dass er sich nicht traute in die Kamera zu schauen. Da sein Vertrag es ihm einräumte, ging er an den Broadway zurück und trat als Hauptrolle gemeinsam mit Karl Malden in The Desperate Hours auf.

Erst 1956 wagte er sich erneut vor die Filmkamera. Diesmal als Box-Champion Rocky Graziano in Die Hölle ist in mir. Die ähnlichkeit mit Marlon Brando, sein sportlicher Körper und seine stechend blauen Augen sind bald darauf in Hollywood gefragt.

1958 heiraten Paul Newman und Joanne Woodward, nachdem er von seiner ersten Frau, der Schauspielerin Jacqueline Witte, 1956 geschieden worden war. Geschäftlich erfolgreich zählt er schon bald zur engeren Riege der Hollywoodstars. Sein Geschick bei der Drehbuchauswahl und sein Kämpfertypus münden schon bald in dem begehrten beruflichen Erfolg. Egal ob Western-Held oder cooler Verlierer-Typ, nie lässt er sich auf ein Rollenprofil endgültig festlegen, und so spielt er sich in unzähligen Filmen quer durch alle Genres Hollywoods. Allein 14 Filme dreht er mit seiner Frau Joanne Woodward.

Aus seiner Leidenschaft zu kochen entstand die eigene Lebensmittelkette Newman's Own, die weit über 100 Millionen Dollar erwirtschaftet hat, welche umgehend in mehrere soziale Projekte reinvestiert wurden. So gründete Newman mit seiner Frau das The Hole in the Wall Gang Camp (ausgezeichnet mit dem Lego-Preis 1996) für krebskranke Kinder und Kinder mit anderen lebensbedrohenden Blutkrankheiten. In Gedenken an seinen 1978 verstorbenen Sohn aus erster Ehe rief er die nach ihm benannte Scott Newman Foundation ins Leben, die sich dem Kampf gegen den Drogenmissbrauch von Jugendlichen verschrieben hat.

Auch politisch ist Newman seit den 60er Jahren außerordentlich engagiert. Er war aktiver Teilnehmer der Bürgerrechtsbewegung, unterstützte die Abrüstungskampagnen während des kalten Krieges und nutzte sein Image um Spendengelder zu sammeln. Unter Präsident Nixon stand er auf dessen berüchtigter "Feindesliste" auf Rang Nummer 19 - was er einmal als eine seiner besten Auszeichnungen pries.

Bei den Dreharbeiten zum Film "Winning" ("Indianapolis - Wagnis auf Leben und Tod") im Jahre 1969 fand er Geschmack am Rennsport, wie auch seine Kollegen James Garner und Steve McQueen.
 
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