Jitzchak Rabin

Jitzchak Rabin (hebräisch: יצחק רבין; * 1. März 1922 in Jerusalem; † 4. November 1995 in Tel Aviv) war Generalstabschef von Tzahal sowie Verteidigungsminister und Ministerpräsident seines Landes. über Jahre hinweg war Rabin einer der wichtigsten Entscheidungsträger Israels in außen- und sicherheitspolitischen Fragen.

Das Amt des Ministerpräsidenten hatte er zweimal inne, erstmals von 1974 bis 1977 und nochmals von 1992 bis zu seiner Ermordung im Jahre 1995.

1994 erhielt Rabin gemeinsam mit seinem damaligen Außenminister Schimon Peres und dem damaligen Chef der palästinensischen Autonomiegebiete, Jassir Arafat, den Friedensnobelpreis.

Jitzchaks Vater, Nehemia Rabin (eigentlich: Rubitzow), geboren 1886 in der Ukraine, war 1905 in die USA ausgewandert. Im 1. Weltkrieg wurde er Volontär in der jüdischen Legion der britischen Armee und wurde in ägypten und Palästina eingesetzt. Als arabische Aufstände ausbrachen, ging er nach Jerusalem, wo er auf seine zukünftige Frau Rosa Cohen (* 1890) traf. Das Paar heiratete 1921. Jitzchak Rabins russischstämmige Mutter war unter dem Namen Rote Rosa bekannt. Sie war die erste Führerin der Hagana in Haifa, stand in der Hierarchie sogar über Golda Meïr und setzte sich für Frauenrechte ein. Sie starb, als Jitzchak 15 Jahre alt war. Beide Eltern Rabins waren in der Ahdut HaAwoda aktiv und führten keinen religiösen Haushalt.

Rabin besuchte seit dem Herbst des Jahres 1928 die erste Arbeiterschule Bet Hinuch leJaldei Owdim (Schule für Arbeiterkinder) in Tel Aviv, die er 1935 abschloss. Dann ging er für zwei Jahre auf die Schule Giwat HaSchloscha (1937 in Rosa-Cohen-Schule umbenannt) in der Umgebung von Tel Aviv und war ab Oktober 1937 in den zwei Jahren vor seinem Abitur auf der bekannten Kedurie Landwirtschaftsschule. Rabin beendete die Schule am 20. August 1940, nach anfänglichen Schwierigkeiten, als der beste Schüler seiner Klasse. Für mehr als ein Jahr zwischen Sommer 1938 und Herbst 1939 war Rabins Schullaufbahn zugunsten von Diensten für die Hagana unterbrochen.

Seit 1948 war er mit der gebürtigen Königsbergerin Leah Rabin (geborene Schlossberg) verheiratet. Das Paar hatte zwei Kinder Dalia (* 1950) und Juwal.

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