Judit Polgár

Judit Polgár [ˈjudit ˈpolgaːr] (* 23. Juli 1976 in Budapest) ist eine ungarische Schachspielerin.

Sie wurde schon sehr früh durch ihren Vater László Polgár gefördert und schachlich trainiert. 1988 und 1990 gewann sie, jeweils als einziges Mädchen im Teilnehmerfeld, die Juniorenweltmeisterschaft in den Altersklassen U12 und U14. Den Titel eines Großmeisters erreichte sie im Alter von 15 Jahren und 4 Monaten, und verbesserte den Rekord von Robert James „Bobby“ Fischer damit um einen Monat.

Im Gegensatz zu ihren Schwestern Zsuzsa und Zsófia nimmt sie nicht an Frauenturnieren teil, sondern spielt – als erste Frau überhaupt – faktisch ausschließlich gegen Männer. 1994 wurde sie erstmals zum Weltklasseturnier von Linares eingeladen. Bei mehreren Schacholympiaden war sie Mitglied der ungarischen Nationalmannschaft (der Herren).

Bereits 1993 schlug sie Exweltmeister Anatoli Karpow in einer Schnellpartie, 2002 gelang ihr dies erstmals auch gegen Garri Kasparow. Der Weltklassespieler Nigel Short, der bereits mehrmals gegen sie verlor, sagte über Polgár: „Sie ist ein Killer und riecht das Matt schon 20 Züge im Voraus“.

Bei der Schachweltmeisterschaft der FIDE 1999 in Las Vegas gelangte sie bis ins Viertelfinale und verlor dort gegen den späteren Sieger Alexander Chalifman. 2001 kam sie bei der Europameisterschaft in Ohrid auf den geteilten dritten Platz, schied allerdings bei der Weltmeisterschaft in Moskau bereits in der zweiten Runde gegen Vadim Milov aus. Nach einer Babypause nahm sie 2005 erneut an einer Weltmeisterschaft teil und belegte beim Turnier in San Luis Platz 8. Im Oktober 2006 kam sie beim Großmeisterturnier in Hoogeveen mit 4,5 Punkten aus 6 Partien auf den geteilten ersten Platz mit Şəhriyar Məmmədyarov, und ließ dabei Vizeweltmeister Wesselin Topalow, den sie in zwei Partien besiegte, hinter sich.

Anfang 2003 überschritt ihre Elo-Zahl erstmals die 2700er-Marke, ab der man als Super-Großmeister gilt. Ihre aktuelle Elo-Zahl beträgt 2708 (Stand: Oktober 2007), damit liegt sie auf Platz 20 der Weltrangliste der Männer und führt mit großem Abstand diejenige der Frauen an.

Sie ist verheiratet mit Gusztáv Font und hat zwei Kinder.

Im Gegensatz zu ihren Schwestern Zsuzsa und Zsófia nimmt sie nicht an Frauenturnieren teil, sondern spielt – als erste Frau überhaupt – faktisch ausschließlich gegen Männer. 1994 wurde sie erstmals zum Weltklasseturnier von Linares eingeladen. Bei mehreren Schacholympiaden war sie Mitglied der ungarischen Nationalmannschaft (der Herren).

Bereits 1993 schlug sie Exweltmeister Anatoli Karpow in einer Schnellpartie, 2002 gelang ihr dies erstmals auch gegen Garri Kasparow. Der Weltklassespieler Nigel Short, der bereits mehrmals gegen sie verlor, sagte über Polgár: „Sie ist ein Killer und riecht das Matt schon 20 Züge im Voraus“.

Bei der Schachweltmeisterschaft der FIDE 1999 in Las Vegas gelangte sie bis ins Viertelfinale und verlor dort gegen den späteren Sieger Alexander Chalifman. 2001 kam sie bei der Europameisterschaft in Ohrid auf den geteilten dritten Platz, schied allerdings bei der Weltmeisterschaft in Moskau bereits in der zweiten Runde gegen Vadim Milov aus. Nach einer Babypause nahm sie 2005 erneut an einer Weltmeisterschaft teil und belegte beim Turnier in San Luis Platz 8. Im Oktober 2006 kam sie beim Großmeisterturnier in Hoogeveen mit 4,5 Punkten aus 6 Partien auf den geteilten ersten Platz mit Şəhriyar Məmmədyarov, und ließ dabei Vizeweltmeister Wesselin Topalow, den sie in zwei Partien besiegte, hinter sich.

Anfang 2003 überschritt ihre Elo-Zahl erstmals die 2700er-Marke, ab der man als Super-Großmeister gilt. Ihre aktuelle Elo-Zahl beträgt 2708 (Stand: Oktober 2007), damit liegt sie auf Platz 20 der Weltrangliste der Männer und führt mit großem Abstand diejenige der Frauen an.

Sie ist verheiratet mit Gusztáv Font und hat zwei Kinder.

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