Beit Hesed unter neuer Führung

Kirill Swiderski ist als Pastor der messianischen Gemeinde „Beit Hesed“ in Düsseldorf zurückgetreten. Sein Amt legte er bereits Ende 2007 nieder und wird nach Informationen der „Chosen People Ministries“ nicht mehr in Düsseldorf tätig werden. Seine Nachfolge übernimmt ab sofort Dmitrij Siroyy (Дмитрий Сирой).

In einem Artikel auf der russischen Beit Hesed Internetseite beschreibt sich Pastor Siroyy, als ein typischer Jude der Sowjetära. Oberflächliche Befolgung jüdischer Bräuche und gleichzeitige Ignoranz und sogar Schamm über seine jüdische Abstimmung sind Erscheinungen, die er sich selbst in dem Artikel zuschreibt. Gott hätte zuerst seine Frau und dann ihn gefunden ließ in, sich beim ersten Besuch einer Kirche, einer Sekte wie er sie beschreibt, bekehren. Die Zwietracht zwischen dem Juden-, dem Heiden- und dem Christen Siroyy schimmert aus jedem seiner Sätze hervor. Schon als Kind, verspürt er den Drang sich als Ukrainer auszugeben, zu viel Angst hatte er davon, als Jude „entlarvt“ zu werden. Später gehören Besuche bei einer Kartenlegerin zu seinem Leben, einem Leben ohne Gott, einem unerfüllten Leben.

Eine für die Gemeinschaft der messianischen Juden typische Geschichte, doch sie hört zu abrupt auf. Was Pastor Siroyy nicht sagt, sagen wir für ihn. Wir kehren zurück in die Ukraine, Dimitrij ist fasziniert von den Umbrüchen seiner Zeit. Der Kommunismus hat ihm eingebläut, dass es keinen Unterschied zwischen den Menschen gibt, kein Reich oder Arm, alles Leben unter Hammer und Sichel soll sich gleichen. Mit kleinen Unterschieden, versteht sich, denn wer russischer klingt, der kommt weiter im Leben. Anitsemitismus ist in der Sowjetunion staatlich verordnet, das Wort „Jude“ im Pass eingeprägt. Sein Leben mit einer ukrainischen Frau zu gehen, die nicht seinem Volk und nicht seiner Religion, der Religion seiner Väter angehört, erscheint in seinem Sinne. Schließlich war Religionsausübung verpönt und verboten. Will eine Ehe aber halten, so müssen entweder beide ihre Religionen aufgeben oder aber zu einer gemeinsamen Religion finden. Vielleicht war dies Dimitry damals noch nicht klar, vielleicht hat er es aber auch in Kauf genommen. Einige Jahre später, folgt er wie er selbst erzählt seiner Frau in eine „Sekte“. Es ist eine Kirche mit charismatischer Ausrichtung.

Von nun an, beginnt die Verwandlung zum Christen Siroyy. In den Monaten nach seiner „Wiedergeburt“ fängt er an in „Zungen“ zu reden und lässt sich taufen. Seine Eltern lehnen seinen Wandel ab und werden seinen Sohn in den Jahren danach nicht mehr unterstützen. Weder in seiner alten Gemeinde, noch in seiner neuen, Messianischen werden sie Mitglieder oder besuchen die Gottesdienste. Einige Zeit später bricht die gesamte Familie, als Kontingentflüchtlinge nach Deutschland auf. Die Bundesregierung bezweckt mit der Schaffung dieser Regelung die Stärkung der jüdischen Gemeinden in Deutschland. Aber darum geht es Herrn Siroyy nicht. Nach seiner Ankunft wird er Stammgast einer evangelikal ausgerichteten polnischen Gemeinde. Später Mitglied der messianischen Gemeinde „Beit Hesed“. Er spricht sich offen für die Judenmission aus und befürwortet die Idee der Ablösung des Judentums durch das Christentum.

Seinen Kindern gibt er jüdische Namen und lässt sie, obwohl diese chalachisch keine Juden sind, beschneiden. Auf Drängen seines nun Vorgesetzten Kirill Swiderski betet er nicht mehr in Zungen und tritt als messianischer Jude auf.

Die Ernennung von Dmitriy Siroyys nehmen wir zur Kenntnis und betrachten diesen Akt als einen Wandel der messianischen Bewegung, hin zu einer nicht nur christlich geprägten, sondern nach allen Maßstäben, christlichen Bewegung. Bereits heute wird die Anzahl der christlichen Mitglieder der jüdisch-messianischen Gemeinden auf über 80% geschätzt.
 
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